Im Rahmen der kunst:dünger Ausstellung “Zwischen den Himmeln“ im Botanischer Garten Linz.
Naturliebhaber / Pflanzenfreunde / Blumenenthusiasten / sie durchstreifen das Paradies / wertvoll und schützenswert / all diese Lebewesen / an diesem Ort /
woher kommt ihr / wertvoll, einmalig und verletzlich / wie jeder einzelner Mensch / woher kommst du / gekommen um zu bleiben / und danke für die Blumen /
Gottseibeiuns ...prophylaktisch gebraucht, wenn man vom Teufel sprach, um alle schlimmen Folgen abzuwehren und zugleich den göttlichen Beistand zu erbitten.
Antichrist, Beelzebub, Dämon, Deibel, Deiwel, Diabolo, Diabolus, Düvel, Fürst der Finsternis, Höllenfürst, der Leibhaftige, Luzifer, Satan, Teifel, Teufel, Verderber, Verführer, Versucher, Widersacher
In früheren Zeiten war die “Arme Leute Suppe“ ein mageres, kaum nährendes Süppchen aus billigsten Zutaten für die Ärmsten der Armen. Die Zeiten haben sich geändert. Derzeit kochen die Gierigen und Nimmersatten die offensichtlich Machtlosen ein. Und holen das Letzte aus ihnen heraus. Die Suppe wird traditionellerweise aus einer Schale getrunken. Wenn möglich mit zufriedenem, genußvollem Schlürfen. Die Einlage führen wir ungeniert mit den Händen zum Mund – alle(s) schon „weichgekocht.“
Inmitten einer Welt von Täuschungen, von peinlichen Irrtümern, von Vergleichen fürchten viele, verloren zu gehen. Der schnelle Griff zu gesicherten Erklärungen und Bewertungen ist oft die erste,
intuitive Reaktion. Unsere Wertesicherheit kann uns jedoch rasch als “trügerische” überraschen. Deshalb: Schleudergefahr.
Serielle Fotoarbeit großformatiger Portraits von mehr als 100 Menschen, die im Rahmen eines kunst:dünger Symposiums 2001 entstanden sind. Die Portraits
dokumentieren den fehlgeschlagenen Versuch einer ironisch gemeinten Identitäts-Feststellung und regen so die vage Hoffnung an, sich als Individuum letztendlich
dem Zugriff durch Big Brother oder Big Business zu entziehen.
Beim Eingang in das Gelände erwarten weissgekleidete Damen die Besucher und begleiten Sie in ein Zelt, wo Sie freundlich aber bestimmt dazu aufgefordert werden,
sich für ein Portraitfoto auf einer runden Holzstange (”Heenastoi”) niederzulassen. Sie werden für ihre ”Identity-Card” fotografiert. Diese ID-Card, auf der detaillierte
Angaben zu deren Identität festgehalten sind, ist Voraussetzung und Legitimation für den Eintritt und den ungehinderten Aufenthalt im ”Heenagschroa-Areal”.
Nur wenige weichen unzulässig über unbewachte Zugänge aus.